Neurofeedback als heimbasiertes Training


 

Ich arbeite schon seit Jahren mit Eltern zusammen, die ihr Kind selbst - unter der Aufsicht und Begleitung eines erfahrenen Therapeuten - behandeln möchten.

Eine Reihe von erwachsenen Patienten trainiert ebenfalls mit unserem Neurofeedback-System.

Vorteile des heimbasierten Trainings:

  • freie Zeiteinteilung,
  • Zeitersparnis
  • keine Anfahrtskosten
  • höhere Anzahl von Sitzungen pro Woche möglich
  • mehr Unabhängigkeit

 

 

Der Ablauf des heimbasierten Trainings

 

Untersuchung, Assessment in unserer Praxis.

Nehmen Sie bitte telefonisch mit uns Kontakt auf und vereinbaren einen Termin für die Erst-Untersuchung. Sie bekommen vorab unsere Fragebögen und Checklisten zugeschickt und bringen diese ausgefüllt zum Erst-Termin mit. Beim Ersttermin findet folgendes statt:

  • Ableitung eines quantitativen EEGs

  • Auswertung der Ergebnisse und Besprechung

  • Festlegung der nötigen Behandlungsprotokolle mittels Neurofeedback

  • Unterweisung in Anbringung von Elektroden mit korrekter Positionierungshilfe

  • Aufklärung über korrekte Ableitungen und Fehlerbehebung

  • Einweisung in die Bedienung der Software


Danach Auswahl einer für die Symptomatik passenden Ausrüstung. Diese Ausrüstung erwerben Sie direkt über unsere Partner-Firma und können diese meist beim Erst-Termin mit nach Hause nehmen. Sie erhalten dafür eine sog. Remote-Lizenz, speziell für Nicht-Kliniker. Der Funktionsumfang ist also exakt auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Anpassungen und Einstellungsveränderungen sind nur über den Remote-Betrieb möglich.

Weitere Schritte:

Die erste Sitzung in häuslichen Bereich:
Wir verwenden dazu eine für Sie kostenlose Software, die es uns ermöglicht, die Behandlung auf Ihren Bildschirm über eine Webcam aus der Ferne zu beobachten. Somit kann jederzeit korrigierend und optimierend von außen gesteuert werden.

STÄNDIGE BEGLEITUNG:

Sie informieren uns über Email oder Telefon über den Fortschritt der Behandlung. Es folgen je nach Bedarf weitere Sitzungen mittels Teamviewer (Remote-Trainings-Software).

 


Häufige Fragen:


Muss ich selbst ein Gerät kaufen, oder kann man Geräte auch mieten?

Aus Erfahrung empfehlen wir immer den Kauf eines Gerätes, da die Mietkosten bei der Behandlung in der Regel meist sogar höher liegen als der Kauf. Nur im Falle einer schnellen Verbesserung der Situation können Sie Ihr Gerät in unsere "Gebrauchtgerätebörse" geben und so einem anderen Remote-Trainer verkaufen. Dies ist in der Regel recht unproblematisch, da ständig Nachfrage nach Geräten herrscht.


Ab wann lohnt sich ein Heimtraining?

Wir empfehlen ein Heimtraining bei autistischen Kindern, mittelschweren Formen von AD(H)S, bipolarer Depression, Lernstörungen und Verhaltensstörungen, die bislang nicht durch andere Maßnahmen gelindert werden konnten.

Wir haben auch gute Erfahrungen bei Personen mit Demenz, M. Parkinson und anderen chronischen Erkrankungen, die nur mit einem dauerhaften Training auch längerfristig ihre Lebensqualität erhalten können.

Wie hoch sind die Kosten?  Übernehmen die Kassen die Kosten?

Je nach Störung und Krankheitsbild können wir ein für Sie passendes Angebot machen. Wir arbeiten nur mit wirklich professionellen Medizinprodukten. Die Kosten für eine Ausrüstung fangen liegen etwa bei 2500,00 - ca. 3900, 00 Euro.

Bei unserem Angebot handelt es sich um eine private Maßnahme die z.T. im Rahmen der erogotherapeutischen Behandlung durchgeführt wird. Manche Kassen übernehmen unter bestimmten Bedingungen die Kosten. Sprechen Sie einfach mit dem für Sie zuständigen Sachbearbeiter oder fragen Sie uns über die Möglichkeiten.

Was habe ich für Vorteile - im Vergleich zum regelmäßigen Praxenbesuch?

Sie sparen sich Zeit: Sie bestimmen selbst wann und wie oft Sie trainieren wollen. Unsere Erfahrung zeigt, dass es am Anfang nötig ist, möglichst häufig zu trainieren. Die wenigsten Praxen können Ihnen eine Therapie-Frequenz von drei oder fünf mal pro Woche anbieten.

 

Erfahrungsberichte Heimtraining

von Familie L. aus Niederbayern

Hallo Herr Feiner,

ich schreibe Ihnen nun den Verlauf seit wir bei Ihnen in Behandlung sind. Patrick war schon immer ein unruhiges und impulsives Kind. Er konnte sich nicht lange mit einer Sache beschäftigen. Also die typischen ADHS-Symptome. Im Kindergarten war er deswegen in einer Integrationsgruppe. Diese Gruppe war kleiner als andere Gruppen und es waren mehr Erzieherinnen zu Betreuung da.

Im Frühjahr 2009 wurde bei Patrick nach mehreren EEG's beim Neurologen eine Absencen-Epilepsie diagnostiziert. Dies hatte zur Folge das er mit Petdinen eingestellt wurde. Dieses Medikament hatte er überhaupt nicht vertragen. Er hatte ständig Kopfschmerzen, Ekel vorm Essen, Bauchschmerzen, er wurde immer impulsiver und sogar aggressiv (schmiss mit Sachen und hat auch zugehauen). Daraufhin wurde das Medikament abgesetzt und wir haben versucht die Absencen mit homöopathischen Medikamten in den Griff zu bekommen. Dies hat leider nicht funktioniert. Patrick musste dann wieder Petnidan nehmen. Natürlich wieder mit den o. g. Nebenwirkungen.

Im September sollte er dann eingeschult werden (auf anraten von Erziehern und Ergotherapeuthen in einer Förderschule). Gegen etliche Widerstände, konnte ich erreichen, dass Simon noch einmal um ein Jahr zurückgestellt wird.

Im Dezember 2009 haben wir bei Herrn Feiner mit der Neurofeedback-Therapie begonnen. Wir sind dann zu Beginn 2 mal wöchentlich 200 Kilometer zur Therapie gefahren, was mit einem solchen Kind nicht ganz einfach war.

Anfänglich wurde ein 2-Kanal-Training durchgeführt. Als wir nach ein paar Monaten das Epilepsie Medikament reduzieren konnten, und Patrick's Gehirn das 4-Kanal-Training toleriert hat, haben wir mit verschiedenen Protokollen gearbeitet.

Als Patrick im September 2010 in eine Regelgrundschule eingeschult wurde, die Therapie zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht abgeschlossen war, hat uns Herr Feiner den Vorschlag unterbreitet, ein Heimtraining durchzuführen.Trotz der finanziellen Belastung haben wir uns dafür entschieden. Die Eínführung in die Brainmaster-Software wurde bei Herrn Feiner in München gemacht.

Als wir dann mit dem Heimtraining begonnen haben, wurde ich von Herrn Feiner sowohl telefonisch, durch E-Mail Kontakt und Team-Viewer Sitzung unterstützt.

Herr Feiner war in dieser Zeit immer für uns da, auch Sonntags. Er konnte benötigte Team-Viewer Sitzungen auch immer kurzfristig einplanen.Ab Mitte Oktober wurde Patrick dann mit Medikinet eingestellt. Er war während des Unterrichts teilweise zu unruhig, aber vor allem war er nach der Schule sehr impulsiv, und dadurch waren die Hausaufgaben für ihn und für mich nur sehr schwierig durchzuführen. Ich bin mir aber sicher, wenn wir das Neurofeedback nicht gemacht hätten, das Patrick mehr Medikinet benötigt hätte. Simon nimmt am Tag 15 mg. Ich kenne Kinder, die nehmen am Tag 40 mg.

Im November 2011 habe ich bei Patrick versucht das Epilepsie-Medikament ganz wegzulassen. Es hat auch funktioniert, und er ist seitdem komplett anfallsfrei.Das war für uns ein großer Erfolg, da er durch das Weglassen des Medikaments ruhiger wurde. Und die Nebenwirkungen(Leberschäden usw.) sind ja auch nícht zu verachten.Seit April 2012 mach wir nun das bipolar Traning. Zu Beginn war es etwas schwierig bis wir die richtige Frequenz gefunden hatten. Als dies dann nach ca. 1 Woche geklappt hatte wurde Patrick Schritt für Schritt ausgeglichener.

Während der letzten 2 Wochen hat er jetzt wiederum große Fortschritte gemacht. Er kann sich besser an Regeln halten, er ist besser in der Lage Kompromisse zu machen, er kann seine Gefühle besser mitteilen, und er ist bereit Gespräche und Diskussionen zu führen, anstatt immer gleich laut zu werden und auszuflippen. Die Elternsprechtage in der 2. Klasse waren durchwegs positiv. Er ist leistungsmäßig auch ein guter Schüler (bis jetzt lauter 1 und eine 2).

Meine großes Ziel wäre es Medikamenete absetzen zu können. Ich hoffe dies auch noch zu schaffen.

Ich weiß, dass war nicht immer ein einfacher Weg (sehr viel Stress durch die langen Fahrten), und es gab zwischendurch auch immer Rückschläge, aber für Patrick und auch die ganze Familie hat es sich absolut gelohnt diesen Weg zu gehen.

Ich kann das anderen Eltern mit den gleichen Problemen nur raten.

                   Familie M., Oberpfalz

Mit diesem Schreiben möchte ich anderen Betroffenen Mut machen, sich auf das Neurofeedback-Heimtraining einzulassen. Als Mutter eines an bipolarer Störung erkrankten Sohns war ich immer auf der Suche nach Möglichkeiten, die medikamentöse Therapie meines Sohnes durch nebenwirkungsfreie Therapien zu unterstützen, wenn nicht gar zu ersetzen.  Durch unseren behandelnden Arzt erfuhr ich von Neurofeedback und nahm Kontakt zu Herrn Feiner auf. Nach einer mehrstündigen Schulung und einigen Sitzungen vor Ort mit meinem Sohn war ich in der Lage mit der Brainmaster-Neurofeedbackausrüstung allein mit meinem Sohn zu trainieren. Herr Feiner erklärte mir die Handhabung des Geräts und übte mit mir das Anbringen der Elektroden, gab mir entsprechende Unterlagen und Anleitungen und begleitete mich bei den ersten Sitzungen zu Hause. Er war jederzeit per Handy oder E-Mail zu erreichen, wenn Fragen auftauchten. Außerdem bekommen wir immer die neuesten Informationen und Protokolle von ihm.

Seit über zwei Jahren trainiere ich ca. zwei Mal pro Woche mit meinem Sohn. Wir sparen uns lange Autofahrten zu den Sitzungen, sind flexibel in unserer Zeitplanung und können das Training nach Bedarf auch mehrmals die Woche durchführen, was bei unberechenbaren Krankheiten wie der bipolaren Störung auf jeden Fall von Vorteil ist.

Eine Zeit lang probierten wir das Z-Wert-Training aus, kehrten dann aber wieder zum bipolaren Training zurück, da mein Sohn darauf wesentlich besser anspricht. Mit Hilfe des Neurofeedbacktrainings wurde er stabiler, stressresistenter und kann sich besser konzentrieren. Krankheitsbedingte depressive oder aggressive Phasen haben wir mittlerweile gut im Griff. Wenn sich eine depressive oder hypomanische Phase anbahnt, schieben wir kurzfristig eine Neurofeedbacksitzung ein und können sie dadurch abschwächen. Die bipolare Störung ist an sich nicht heilbar, aber wir haben die instabilen Phasen wesentlich besser im Griff, seit wir Neurofeedbacktraining machen.

Ich möchte hiermit allen Eltern/Betroffenen Mut machen, das Neurofeedback-Heimtraining auszuprobieren. Herr Feiner unterstützt Sie optimal, ist jederzeit zu erreichen und Sie können von seinen großen Erfahrungen mit Neurofeedbacktraining bei den verschiedensten Krankheitsbildern profitieren.

 

 

 

 

nach oben nach oben